
(v.l.n.r.) Reihe 1: Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann, Gemeinderätin Birgit Zöchling, Stadträtin Sandra Hörmann, Gemeinderätin Edith Wieder, Gemeinderätin Jennifer Ilck-Kainbacher, Stadträtin Beatrix Leeb, Gemeinderat Johannes Ebner, Gemeinderat Marko Savic, Gemeinderat Ashur Namrud
Reihe 2: Gemeinderätin Bettina Schneck, Gemeinderätin Astrid Niedermayer, Gemeinderat Lukas Fürst, Stadtrat René Reinmüller, Stadträtin Ute Reisinger, Gemeinderat Christian Lichtenwallner, Stadtrat Mario Sattler
©Stadtgemeinde Melk / Constanze Schedlmayer
Melk setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Auch in der Stadtgemeinde Melk wurden heuer von November bis Dezember erneut zahlreiche Aktionen im Rahmen der internationalen Initiative „Orange the World – Stoppt Gewalt an Frauen“ umgesetzt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag am Rathausplatz, wo der Verein Soroptimist International Club Melk Colomania ein eindrucksvolles Zeichen setzte: Vor dem Brunnen wurden orange Schuhe aufgestellt – ein weithin sichtbares Symbol gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, das weltweit im Rahmen der Kampagne eingesetzt wird.
Wertvolle Unterstützung kam zudem von den Schülerinnen und Schülern des Stiftgymnasiums Melk. Sie organisierten im Hauptgang des Gymnasiums einen stimmungsvollen Naschmarkt, zu dem sie zu einer Jause einluden. Die Einnahmen wurden für den guten Zweck gesammelt und soll einem Frauenhaus zugutekommen. Zu Gast war auch Schauspielerin Ursula Strauss, die selbst im Stiftsgymnasium Melk zur Schule ging. In einem persönlichen Gespräch mit den Kindern berichtete sie über eigene Erfahrungen und sprach offen darüber, wie wichtig es ist, Grenzen zu erkennen, Hilfe zu suchen und sich vor Gewalt zu schützen. Ihre Worte hinterließen bei den Jugendlichen einen nachhaltigen Eindruck und bestärkten sie darin, aufmerksam und mutig hinzuschauen.
Ein dauerhaftes Zeichen gegen Gewalt befindet sich seit dem vergangenen Jahr zudem im Stadtpark Melk: Eine orange Bank, versehen mit den wichtigsten Notrufnummern, soll Besucherinnen und Besucher sensibilisieren und Betroffene ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Mit den vielfältigen Aktionen unterstreicht die Stadtgemeinde Melk einmal mehr ihre klare Haltung: Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.