Eröffnung Bahnhof Melk – Umbau nach zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen

Eröffnung Bahnhof Melk – Umbau nach zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen

Umfangreiche Maßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes machen den Bahnhof modern und barrierefrei
 
Bundesministerin Dorsi Bures, Landeshauptmann Erwin Pröll, Bürgermeister Thomas Widrich und ÖBB-Holding-Vorstand Franz Seiser haben heute den generalsanierten Bahnhof Melk feierlich eröffnet. Innerhalb von zwei Jahren wurden umfangreiche Umbaumaßnahmen unter laufendem Bahnbetrieb und unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes durchgeführt. Heute präsentiert sich der Bahnhof den Fahrgästen als moderner, barrierefreier Bahnhof, der neue EU-Standards erfüllt und als zentrales Einganstor zur Stadt fungiert. Insgesamt wurde an acht verschiedenen Bereichen gebaut.
 
Der Bahnhof Melk ist Teil einer der wichtigsten europäischen Eisenbahnachsen, die Paris, Straßburg, Stuttgart, München und Wien mit Bratislava verbindet. Mithilfe der Konjunkturbelebungsprogramme der EU und der österreichischen Bundesregierung konnte der Umbau in Melk 2009 begonnen werden.
 
Ein Projekt – vielfacher Nutzen
Gemeinsam mit der EU, dem Land NÖ und der Stadt Melk und der ÖBB konnte das umfangreiche Projekt realisiert werden.
 
Das Bahnhofsgebäude wurde zu einer modernen Verkehrsstation umgebaut und der gesamte Bahnhofsvorplatz neu gestaltet. Durch die Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten von Bus, Auto und Fahrrad auf die Bahn wurde die Mobilitätskette verkürzt.
 
Von der Optimierung der Unterführung in der Prinzlstraße durch eine zweite Fahrspur und die Integration eines Gehsteiges profitierten Autofahrer wie Fußgänger. Mehr Sicherheit konnte durch die Auflassung der Eisenbahnkreuzung in der Jakobstraße, die man durch die unweite Unterführung „In der Trieben“ ersetzt hat, erreicht werden.
 
Die Lebensqualität der AnrainerInnen wurde durch gezielte Lärmschutzmaßnahmen beiderseits der Bahn erhöht. Der Blick vom Bahnsteig zum denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude und zum Weltkulturebe Stift Melk wurde über transparente Lärmschutzelemente akzentuiert.
 
Die zwei neuen, durchgehenden Streckengleise bewirken, dass betrieblich im Bahnhofsbereich Verschubarbeiten entfallen und die Erhaltung auf einem minimalen Niveau gehalten werden kann. Die Anhebung der Geschwindigkeit auf 110 km/h ermöglicht außerdem eine Beschleunigung der Reisezeiten.
 
Maßnahmen im Überblick 

  • Sanierung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes
  • Errichtung eines Personendurchgangs und der Bahnsteige
  • Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes
  • Erweiterung der bestehenden Par&Ride-Anlage
  • Neubau der Unterführung Prinzlstraße
  • Neubau der Unterführung „In der Trieben“
  • Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen
  • Neutrassierung von zwei Streckengleisen


Landehauptmann Erwin Pröll: „Wir müssen für die Pendler in NÖ die notwendige Infrastruktur anbieten. Melk ist in diesem Zusammenhang durch den Ausbau der Park&Ride-Anlage ein wichtiger Bahnhof. Ich möchte mich sehr herzlich bei der Bundesministerin Doris Bures und den Verantwortlichen der Stadt Melk für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken.“

28.11.2011

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